Von VERO über BICC bis EPLAX: Innovation aus Tradition

Unsere Geschichte

2016EPLAX wird Teil der Powerbox-GruppeDer schwedische Hersteller Powerbox, einer der größten Netzteilhersteller in Europa, übernimmt EPLAX. Beide Unternehmen haben bereits eine längere gemeinsame Geschichte durch die Zusammenarbeit bei der Realisierung hochwertiger kundenspezifischer Stromversorgungen für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Mit gemeinsam mehr als 80 Jahren Erfahrung haben Powerbox und Eplax weltweit bereits mehr als 3.500 kundenspezifische Stromversorgungslösungen für eine Vielzahl herausfordernder Anwendungen entwickelt.

01/2006Übernahme der Firma Elektro-Automatik Schaltnetzgeräte GmbH
durch Andreas Mielke und Wolfgang Pape
Im Rahmen eines Management Buy-Out erwerben der Geschäftsführer Andreas Mielke und der Vertriebsleiter Wolfgang Pape die Firma zu gleichen Teilen. Zeitgleich werden auch 51% an der EA Elektro-Automatik Ltd. in UK erworben. Herr Pape wird zum 2. Geschäftsführer ernannt. 15. April 2006 Im Rahmen der Firmenübernahme wird die Firma umbenannt in EPLAX GmbH.

Um die Trennung von der Mutter zu unterstreichen, eine professionelle Corporate Identity zu schaffen und um die Ausrichtung auf den weiteren, europaweiten Ausbau der Geschäftsaktivitäten im Bereich Standard- und OEM-Stromversorgungen zu unterstreichen, firmiert die Elektro-Automatik Schaltnetzgeräte um in EPLAX. Die englische Tochter wird im gleichen Zuge umbenannt in EPLAX Ltd. Der Firmensitz der EPLAX-Zentrale ist nach wie vor Bremen. Alle Stromversorgungen der Marke VEROPOWER werden weiter exklusiv von EPLAX entwickelt und gefertigt.

2005Elektro-Automatik Schaltnetzgeräte in Bremen baut Vertriebstätigkeiten ausAufgrund des überproportionalen Erfolges in den Jahren 2004 und 2005 mit den VEROPOWER-Stromversorgungen wechselt Herr Wolfgang Pape als Vertriebsleiter zur Tochter nach Bremen. Das Wachstum, insbesondere im Bereich der kundenspezifischen Sonderstromversorgungen verlangt nach einem weiteren Ausbau der direkten Vertriebsaktivitäten und Kundenbetreuung in diesem Bereich.

11/2001Allgeier Computer AG, Bremen erwirbt 51% der Mutterfirma
EA Elektro-Automatik GmbH & Co.KG, Viersen.
Allgeier ergänzt damit sein bisher auf den IT-Sektor ausgerichtetes Portfolio um den neuen Bereich „Basistechnologien“

01/2001Umzug in die Fritz-Thiele-Straße in BremenElektro-Automatik Schaltnetzgeräte GmbH zieht in die Fritz-Thiele-Straße in Bremen-Habenhausen, nicht weit vom ehemaligen VERO-Werk in Bremen-Arsten entfernt.

2000Übernahme des VERO-Stromversorgungsbereiches
durch EA Elektro-Automatik, Viersen
Der Bereich „Elektronik“, sprich Stromversorgungen, wird im Juli 2000 von EA Elektro-Automatik in Viersen (nähe Düsseldorf) komplett übernommen und firmiert von da an unter dem Namen „Elektro-Automatik Schaltnetzgeräte GmbH“. Der Firmensitz ist weiterhin Bremen. Die Viersener Mutterfirma ergänzt mit diesem Schritt ihr Produkt-Know-how um den Bereich Standard- und OEM-Schaltnetzteile im kleinen bis mittleren Leistungsbereich, insbesondere für 19"-Anwendungen.

Die bekannnten VEROPOWER-Stromversorgungen werden von da an exklusiv von Elektro-Automatik Schaltnetzgeräte entwickelt und produziert. Geschäftsführer ist Andreas Mielke, der bereits 1990 als Produktspezialist und später als Produktmanager bei VERO Electronics im Stromversorgungsbereich tätig war. Herr Pape übernimmt bereits zu dieser Zeit die Vertriebsleitung auch für die VEROPOWER-Produkte bei der Mutter EA Elektro-Automatik in Viersen. Zuvor war Herr Pape bereits viele Jahre im Vertriebsaußendienst von VERO Electronics tätig.

Die VEROPOWER-Schaltnetzteil-Serie VP150 (150W mit aktiver PFC und Redundant-Varianten) erscheint.

1998Übernahme der Aktienmehrheit durch APW (USA)Wenig später übernimmt der amerikanische Konzern APW die VERO-Gruppe. Es findet eine weitere Konzentration auf die Telekommunikationsbranche statt. In Bremen gibt es nach wie vor die zwei Profitcenter „Elektronik“ und „Mechanik“. Die VEROPOWER Schaltnetzteil-Serie VP80 mit aktiver PFC und Redundant-Varianten kommt auf den Markt

1998VERO übernimmt den dänischen Stromversorgungshersteller Danica Mit dem Erwerb des dänischen Stromversorgungsherstellers Danica ergänzt VERO seine Kompetenz in Sachen Volumenproduktion von Stromversorgungen für den Telekommunikationsmarkt.

1995Börsengang der VERO-Gruppe als plc an die Londoner BörseDie VERO-Resonanzwandler-Netzteilserie ISI-Power mit integriertem Mikrocontroller und Schnittstelle (180W) kommt auf den Markt

1994MBO, Loslösung von BICCDas Management der VERO-Gruppe erwirbt im Rahmen eines MBO und mit der Unterstützung von Investoren den Konzern. Von da an firmiert die Firma in Bremen wieder als VERO Electronics GmbH

1993Markteinführung unterbrechungsfreier und redundanter VERO Schaltnetzteile

1991Markteinführung von VERO Netzteilen in Economy-Ausführung

1988Upgrade aller VERO-Stromversorgungen auf internationale StandardsVERO definiert das Standard-Industrie-Pinning für 19"-Netzteile

1986BICC VERO erwirbt Imhoff-Gruppe in EnglandAufbau des „IMRAK“-Schrankgeschäftes

VERO KatalogVERO Katalog von 1980

1979 BICC in UK erwirbt die VERO-GruppeFür BICC als großer englischer Kabelkonzern bedeutet der Kauf der VERO-Gruppe den Zukauf von Technologie in neuen Bereichen. Die Bremer Firma heißt nun BICC VERO Electronics GmbH. Einführung der VERO-Schaltwandler-Serie GK (DC/DC-Wandler)

1976/77VERO Electronics in Bremen baut
den Bereich Stromversorgungen auf
Zuerst kam aus der Industrie, genauer dem Maschinenbau die Anforderung, für die Kartenmagazine – heute als „Baugruppenträger“ bezeichnet – auch Stromversogungen zur Verfügung zu stellen, die in diese Magazine eingeschoben werden können. VERO Electronics GmbH in Bremen führte als einer der ersten Strom­versorgungs­hersteller getaktete 19"-Schaltnetzteile für den Einsatz in 19"-Baugruppenträgern ein.

Herr Günter Fritz startete als Entwicklungsleiter mit dem Produkt „Monovolt PK50“, einem 50W-Schaltnetzteil mit einer Ausgangsspannung (5V, 12V, 15V oder 24V) die Erfolgsserie der noch heute unter dem Produktlabel VERO – heute VEROPOWER – bekannten, hocheffizienten und kompakten Standard-Schaltnetzteile. Einführung der VERO-Schaltnetzteil-Serie PK (AC/DC-Netzteile).

1966VERO bringt die ersten, einfachen Kartenmagazine auf den MarktProduktbezeichnung der ersten Kartenmagazine war „KM4“. Diese Magazine waren noch rein metrisch aufgebaut. Parallel zu der Mechanikfertigung in UK wurde in Bremen bei VERO ebenfalls eine kleine Fertigung für die Herstellung der Magazine aufgebaut.

1964Gründung der VERO Electronics GmbH in Bremen
(als Tochterunternehmen der VERO in UK) durch Herrn Weiß
Herr Weiß startete mit dem Vertrieb der VERO-Boards in Deutschland.

1961Gründung von VERO durch Mr. Verdon Roe in EnglandEines der ersten VERO-Produkte war das noch heute bei vielen, ehemaligen E-Technik-Studenten bekannte „VERO-Board“, eine Lochrasterkarte für den Aufbau von Testschaltungen und Versuchsaufbauten.